Herz des Todes

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Der Tod weiß, dass er unbezwingbar ist. Wenn er die Menschen holen kommt, hilft kein Aberglaube, kein Betteln und kein Klagen.

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Beschreibung

Der Tod weiß, dass er unbezwingbar ist. Wenn er die Menschen holen kommt, hilft kein Aberglaube, kein Betteln und kein Klagen.

Alles ändert sich, als er Aru begegnet. Die Leute aus ihrer Heimatstadt können sich nichts Furchteinflößenderes vorstellen und ächten das Kind.
Die Freundschaft zwischen Aru und dem Tod bringt das altbewährte, fragile Gleichgewicht zwischen Sterben und Leben ins Wanken.

Sie kommt hinter Geheimnisse des Todes, die bis in seine Kindheit zurückreichen – und Aru wird sie nutzen.

Zusätzliche Informationen

Autor

Magret Kindermann

Format

Hardcover (154 x 216 mm)
mit Schutzumschlag & Lesebändchen

Umfang

Dilogie (Zweiteiler), Band 1, 316 Seiten

Coverdesign

© Phantasmal Images

Veröffentlichung

April 2021

ISBN

978-3-96966-547-3

1 Bewertung für Herz des Todes

  1. Nachtkerzenschwärmer

    Ein dunkles Märchen- erzählt in den buntesten Farben und voller Wunder

    ***WARNUNG! Der folgende Text kann Spuren von Spoilern und eigener Meinung enthalten! ***
    ***HINWEIS! Der Verfasser ist ein Komma-Anarchist!***

    Als ich dieses Buch beendete, wusste ich nicht, ob ich es liebe oder hasse.
    Die Geschichte bedient die komplette Gefühlspalette. Sie verzaubert, berührt, lässt dich laut auflachen und ist voller Geheimnisse und Wunder. Gleichzeitig ist sie tragisch, erschreckend, voller Wut und Traurigkeit. Aber wahrscheinlich ist das unumgänglich, wenn die Gegensätze Tod und Leben aufeinanderprallen.

    Schon auf der ersten Seite packt dich diese Welt, zieht dich tief hinein und du wandelst über die Holzstege der Moorstadt Jui, mit seinen alten Häusern auf Pfählen. Riechst den gebackenen, saftigen, gelben Moorapfel mit blau fluoreszierendem Pilzhonig. Staunst über die unsterblichen, türkis schillernden Serenikahühner. Begegnest dem Tod, wie er betrunken vom Wollgrasschnaps auf den Tischen tanzt, unerkannt von den Menschen um ihn herum. Wirst Zeuge einer schicksalhaften Begegnung. Denn der Tod ist ein ziemlicher Aufschneider und flunkert gern. So muss er als heilige/r Bilgrim, für die/den er sich ausgegeben hat, das neugeborene Leben weihen. Betrunken versteht sich. Und was macht die neugeborene Seele, die den Tod erkennt? Sie sagt: „Hallo!“(Hat noch jemand diesen „Terry-Pratchett-Moment“?) Eine magische Verbindung entsteht. Doch kann so eine Freundschaft überhaupt bestehen? Und dann ist da noch die Liebe. Die ist ja immer irgendwie ein Problem.

    Ich könnte jetzt verraten, welche Rolle die Hexe Kalinika dabei spielt und wer Meckerchen ist, aber dann würde ich der Geschichte viel von ihrem Zauber nehmen. Deshalb nur so viel: Ich liebe die vielen skurrilen Charaktere. Sie machen einen großen Teil des Charmes aus. Die Handlungen sind (zumindest für mich) unvorhersehbar und nicht immer ganz nachvollziehbar. In jedem Kapitel überraschen neue Wunder, Zauberwesen und Wendungen. Nicht alles wird erklärt und die Geschichte behält viele Geheimnisse für sich. Das macht sie in meinen Augen umso reizvoller. Für mich ein Lichtertanz aus Emotionen, Farben und Fantasie, direkt am dunklen Abgrund entlang.

    FAZIT: Wenn Tim Burton mich fragen würde (Was nicht sehr wahrscheinlich ist, wie ich zugeben muss 😉 …), würde ich ihm diese Geschichte für seinen nächsten Film vorschlagen.
    Ach ja und ich habe mich entschieden. Ich liebe es!

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